Montag, 9. März 2015

Mit immer leererem Tank zum Stampin' Up! Workshop

Habt Ihr schon mal in einen 60-Liter-Tank 59.85 Liter Benzin getankt? Ich auch nicht. Bis gestern. Getrieben vom Willen, rechtzeitig zum Workshop bei Isa zu kommen, hab ich die einzige auf dem Weg befindliche Autobahnraststätte schnöde rechts liegen lassen. Schliesslich hätte das Benzin für die Distanz auch locker reichen müssen. Wenn die Verkehrslage nicht ausnahmsweise so komfortabel gewesen wäre, dass ich mal richtig schnell fahren konnte. Irgendwann wird schon eine Tankstelle kommen, spätestens auf der Landstrasse, dachte ich. Fehlanzeige! Am Ende war ich pünktlich vor Isas Tür, um zu erfahren, dass die nächste Zapfsäule etwa 10 km weg sei. Gemäss Anzeige hatte ich noch für ca. 25 km Sprit im Tank. Oh je!

Zunächst aber fand erstmal der - übrigens sehr nette - Workshop statt. Und für selbigen hatte ich folgende Goodies vorbereitet:


Meine allerliebsten Lieblingsostereier in einer Mini-Leckereientüte mit Guckloch. Ich hab den Stern mit Klarsichtfolie hinterlegt, aber eigentlich wäre es einfacher, die Eier in Zellophantüten zu füllen...


In Pazifikblau und Gartengrün sowie...


...Waldhimbeere und Kirschblüte. Normal nehm ich ja keine vergriffenen Farben zur Hand, wenn's zu einem Workshop geht. Doch dieses Eier schrieen einfach nach Waldhimbeere.


Die Tüten habe ich übrigens aus dem Packpapier aus den Stampin' Up! Paketen gefertigt. Meine erste Verwendung dieser schier endlosen Papierrollen. Logisch, denn seit letzter Woche testet Stampin' Up! eine Verpackungsalternative. Vorher war das Papier ja immer nur ärgerlich, nicht interessant ;-)


Folgende Stampin' Up! Materialien seht Ihr auf obigen Bildern:


Die Autogeschichte ist schliesslich - wie der einleitende Satz dieses Postings bereits vermuten lässt - mit dem maximal möglichen Adrenalinschub ausgegangen, was für meinen Wachheitszustand während der anschliessenden Heimfahrt sicherlich äusserst positive Wirkungen hatte. Die liebe Petra hat mich schön langsam zur nächstgelegenen Tankstelle gelotst. Die Anzeige der mit der aktuellen Tank"füllung" noch zu fahrenden Kilometer nahm so kontinuierlich ab wie mein Herzschlag zu. Aber wir haben's geschafft! Als ich vor der Zapfsäule anhielt, standen 7 km zu Buche - ein Glück, dass die Anzeige nicht zu übertreiben scheint. Andrea meinte am Ende trocken: In den Leitungen wird wohl auch noch was gewesen sein. Wie tröstlich! Ich möchte trotzdem nicht versuchen, es noch näher auszureizen - nächstes Mal nehm ich fünf Minuten Verspätung in Kauf und fahre früher rechts ran. Oder vielleicht einfach ein bisschen früher los?

Habt einen guten Start in die neue Woche! Er muss ja nicht unbedingt gleichermassen aufregend sein ;-)