Montag, 18. August 2014

Beanie

Heute mal was ganz anderes!

Als ich im Winter mit meinen Freundinnen in Zermatt war und selbige skilaufen waren (wozu ich mich nicht durchringen konnte), habe ich im örtlichen Buchladen eine Box zur Herstellung einer Babymütze entdeckt. Da wir abends zuvor bei unserem ersten gemeinsamen Dinner von eben diesen Beanies gesprochen hatten (der Begriff war mir vollkommen neu), konnte ich nicht widerstehen, immerhin befand sich auch die Mutter meines Patenmädels auf der Piste.

Erstmal war jedoch ein langer Spaziergang mit Matterhornblick angesagt...


...bevor es zurück im Hotel ans Werk ging. Ich sag Euch, so oft hab ich etwas noch nicht angefangen wie diese erste Beanie!


Dabei handelt es sich um das Schätzchen vorne rechts. Für mehr reichte die Wolle im Starterset nicht. Leider stellte sich mein Patenmädel als unerwartet dickköpfig heraus, so dass Nr. 1 an das Neugeborene der beim Alpenausflug infolge bevorstehender Geburt nicht anwesenden Freundin ging. Wolle nachordern war angesagt. Für Valerie entstand dann auf unserer Transatlantik-Kreuzfahrt im April die grössere Mütze links.

 
Sechs Tage diese Aussicht. Kein Wunder, dass da Meerfarben bei rausgekommen sind ;-) Mir selber habe ich übrigens in der Zeit auch eine gehäkelt, doch ich hatte es schon vermutet: Das Teil steht mir nicht. So sehr nicht, dass ich Euch leider jeglichen Fotobeweis vorenthalten muss.


Kaum war ich also mit Nr. 1 und 2 fertig, fiel mir ein, dass so ein Mützchen in Rosa und Vanille ja auch ganz gut  zu meiner Babykarte für die kleine Luise passen würde. Also Karte beiseite gelegt und weiter gehäkelt. Und dies kam dabei raus:


Alles leichte Sommerwolle übrigens.


Nun ist erstmal Schluss. Aber es hat echt Spass geamcht! Und nach viermal hatte ich auch den Dreh mit den schönen Übergängen raus...

Startet gut in die neue Woche - hier geht's spätestens am Donnerstag weiter mit einer knallig tollen Farbkombination.