Mittwoch, 14. Mai 2014

Stampin' Up! Grand Vacation 2014: Teil 1

Herzlich willkommen zu Teil 1 (von 100 ;-)) meiner Berichterstattung von der Stampin' Up! Prämienreise 2014 in die westliche Karibik! Ich hoffe, Ihr habt noch nicht genug von den Bildern all überall - Ihr wisst ja, ich kann mich bei sowas nicht zurückhalten, mein Bericht wird also laaaaaaaaaaaaaaaaang!

Schon vor einigen Wochen hatte sich dieses hübsche Päckchen bei uns zu Hause eingefunden. Und am 3. Mai 2014 trat es endlich in Aktion:


Um am Morgen nicht gehetzt zum Flughafen düsen zu müssen, hatten wir die Nacht bereits am Flughafen verbracht. Sogar das Koffer aufgeben hatte sieben Minuten vor Schalterschluss noch am Vorabend geklappt, so dass Andrea mich samstags entspannt bei der Sicherheitskontrolle am Terminal Z abliefern konnte. Am Gate angekommen traf ich bereits auf die ersten Mitreisenden - bekannte Gesichter wie Dörte mit ihrem Mann und neue Kolleginnen wie Jose aus den Niederlanden, die dank grauem Tag leicht zu identifizieren war.

Der Flug war lang - dank kräftigem Gegenwind noch länger - aber ich habe mich von der wunderbaren Dame Judi Dench unterhalten lassen und (nebst einer Folge Grosstadtrevier inklusive Mannheimer Beteiligung) ihre beiden Filme Best Exotic Marigold Hotel und Philomena angeschaut. An schlafen war kaum zu denken. Zum einen war ja mitten am Tag, zum andern liess sich aber auch mein Sitz nicht nach hinten klappen - was immerhin durch die Tatsache abgemildert wurde, dass ich mir die Dreierreihe zu zweit mit einer netten Kraichgauerin teilte und so immerhin die Beine in die Mitte ausbreiten konnte.

Trotzdem war es nett, nach gefühlten mehr als 10 Stunden in Miami zu landen. Die Prozedur bei der Einreise ist ja immer ein Spektakel für sich! Zwar kam ich für die Grösse der Maschine in quasi affenartiger Geschwindigkeit zum Schalter, doch der dortige Beamte liess sich Zeit. Guckte prüfend in den Pass, dann mich an, wieder auf das Dokument, wieder auf mich. Put your hair together. Remove your glasses. Put your hair behind the ears. You look much younger than on the pic. Ah ja! Normal ist das ja durchaus ein Kompliment - aber hier? Ein Austausch meiner Brille zum auf dem Passfoto abgebildeten Modell überzeugte ihn dann halbwegs davon, dass auf dem (gerade erstmal halbjährigen) Bild wirklich ich zu sehen war. Also durfte ich die nächsten Warteschlangen in Angriff nehmen: Gepäckband und Zoll. Nach Registrierung beim wartenden Herrn mit Stampin' Up! Schild, erstem Hallo mit allen unerkannt Mitgereisten und zwei Rolltreppen weiter unten dann das: Strömender Regen bei 32 Grad! Bäh! Zum Glück konnten wir die Reise ins Hotel trotzdem trockenen Fusses hinter uns bringen !

Stampin' Up! hatte für uns das Hyatt Regency Pier 66 in Fort Lauderdale gebucht und da mein Zimmer in der weitläufigen Anlage just am weitesten von der Rezeption entfernt gelegen war, machte ich mich auf, meine beiden Koffer zahlreiche solcher Gänge entlang zu ziehen.


Im Zimmer angekommen erwartete mich dies:


Wie genau ich die insgesamt sechs Kopfkissen hätte benutzen sollen, hat sich mir nicht ganz erschlossen, weshalb vier davon auf dem Fussboden gelandet sind. 


Falls Ihr Euch fragt, was Ihr auf dem Bild hier oben im Hintergrund durch's Fenster seht, lautet die Antwort wie folgt:


Cool, nicht?! Etwas aufgefrischt machte ich mich auf, um in der Lobbybar die bereits eingetroffenen (mehrheitlich) deutschen Demonstratorinnen zu treffen. Zwar hatten wir schon gut nach Mitternacht, doch ein bisschen aufgeregtes Gequatsche musste sein - und irgendwann traf sogar Shelli mit ihrer Familie ein.

Geschlafen habe ich wie ein Murmeltier und flugs präsentierte sich die Umgebung am nächsten Morgen in Sachen Wetter schon viel sympathischer:


Auf Anraten von Monika bin ich ein wenig dem Pier entlang um die Anlage geschlendert. Ich sag Euch, da gibt es Häuser... Mein Lieblingsbild ist aber dies:

 

Sieht es nicht aus, als hielten die beiden gerade ein Zwiegespräch? Die Anlage ist um das Hauptgebäude herum zweistöckig aufgebaut und sieht - wie ich finde - eigentlich ganz nett aus:


Das Hauptgebäude an sich ist dieses Hochhaus, von dem man bestimmt eine tolle Aussicht über den Hafen hat. 


Im kleinen Gartenhaus am Pool verspeiste ich meinen ersten von vielen Frühstücksbagels dieser Woche, bevor es dann eigentlich um elf zum Schiff gehen sollte. Leider fand sich mein Gepäck nicht wie vorgesehen gleichzeitig mit mir beim Bus ein, so dass ich schliesslich auf jenen um halb zwölf verfrachtet wurde. Da hatten dann die beiden Koffer ganz umsonst eine Extrafahrt im Golfkart gekriegt ;-) Wenig später sollte sich herausstellen, dass es auf diese halbe Stunde in keinster Weise angekommen ist. Nachdem zunächst der Busfahrer die Einfahrt zum Hafen nicht fand, gelangte ich zwar zügig durch die Sicherheitskontrolle und auch beim Check-in wurde das an Bord gehen scheinbar nur dadurch verzögert, dass bei den für unser Deck vorgesehenen Schaltern immer auch noch die Statusgäste der Reederei dazwischen geschleust wurden. Als ich schliesslich meine Bordkarte in den Händen hielt, war ich überzeugt, gleich an Bord zu gehen. So hab ich das bisher gekannt. Allerdings wurde ich auch noch nie Opfer einer technischen Panne (alle bei Check-in zur Identifizierung der Passagiere angefertigten Fotos wurden offenbar gelöscht), aufgrund derer ich drei Stunden in dieser netten Umgebung verbringen durfte... Immerhin aufgeheitert durch eine australische Kollegin und ein Mitglied des Board of Director von Stampin' Up!, die in derselben Reihe sassen.


Als diese Reihe dann endlich endlich aufgerufen wurde, stellte ich fest, dass wir in der oberen Etage lange nicht die Einzigen waren...


Seht Ihr übrigens diese blauen Leinwände, auf denen man ein Schiff erkennen kann? Vor diesen Stellwänden werden die Einschiffungsbilder gemacht (die man dann später für über 20 Dollar erwerben kann). Vor einem Plakat! Was es nicht alles gibt?!

Hier hingegen seht Ihr nun das echte Schiff! Zwar hatte ich die Schwester der Allure of the Seas schon mal in St. Thomas gesehen, doch von so nah ist sie echt gigantisch und man fragt sich kurz, ob (und wieso) dieses über 360 lange und über 40 m breite Teil eigentlich tatsächlich schwimmen kann...


Wie dieser erste Tag zu Ende ging, nachdem ich endlich drinnen angekommen war, erzähle ich Euch übermorgen (morgen ist IN{K}SPIRE_me-Tag), sonst wird das hier viel zu lang! Ich freu mich, wenn Ihr wieder hier vorbeischauen mögt und wünsche Euch für heute einen schönen Tag!

PS. Einen Überblick über die Angebote der Woche gibt's hier: Klick!

1 Kommentare:

Heike hat gesagt…

Ohhh da freu ich mich ganz arg auf die weiteren (99) Berichte und viele, viele Bilder! Aber mich würde nun schon Dein Passbild interessieren...
LG Heike